DAS DESIGN STUDIO

DAS DESIGN STUDIO


Als Mischung aus Moderne und Tradition, aus Authentizität und Kreativität, ist eine Baume & Mercier Uhr das Ergebnis eines langen Prozesses ausgewogener Überlegungen und Teamarbeit. Dem Design Studio unter der Leitung von Alexandre Peraldi kommt die schwierige Aufgabe zu, die kreative Entwicklung aller neuen Baume & Mercier Uhren zu bewerkstelligen. Das Erfolgsgeheimnis der integrierten Produktionsabteilung am Hauptsitz von Baume & Mercier in der Nähe von Genf liegt darin, die richtige Balance zwischen den ästhetischen Merkmalen, die vom Design Studio in Zusammenarbeit mit den Produktentwicklungsteams festgelegt werden, und den von den technischen Entwicklern definierten technischen Fertigungskapazitäten zu finden.


Der Designprozess :

Der Prozess, der zur Kreation von Baume & Mercier Uhrenkollektionen führt, strebt eine Verschmelzung der zeitgenössischen Vision des Maison und der traditionellen Regeln des Uhrendesigns an, während gleichzeitig das Prinzip des „goldenen Schnitts“ eingehalten wird, dessen Phi-Symbol als Emblem des Maison fungiert.

Inspirationsquellen :

Allen Baume & Mercier Kollektionen ist gemein, dass sie ihre ursprüngliche Inspiration stets von einem historischen Modell nehmen, das aus dem Museum des Maison ausgewählt wurde. Durch diese freien Interpretationen, die vom Design Studio gekonnt und mit modernem Zeitgeist versehen wieder aufgegriffen werden, kann die Persönlichkeit eines jeden neuen Modells begründet werden, während es sich gleichzeitig formschön in die stets wachsende Produktfamilie der Kreationen von Baume & Mercier einfügt.

Die Seele der Kollektionen : 

So ist die Linea, mit ihren reinen, zeitlosen Linien in der Tat eine Weiterführung eines kleinen „in Massenfertigung hergestellten“ Uhrenmodells aus den 1950er-Jahren. Ein emblematischer Chronograph aus den 1940er-Jahren diente der Capeland Kollektion als verbindendes Motiv, während das Modell Hampton sich selbst als die zeitgenössische Version eines rechteckigen Art déco-Modells etabliert hat. Die Classima Linie basiert wiederum auf dem Modell einer eleganten Uhr, die erstmals in den 1960er-Jahren kreiert wurde. Unterdessen ist die Clifton Kollektion von einer Uhr mit einem reinen, symmetrischen Design inspiriert, die in den 1950er-Jahren – dem goldenen Zeitalter der Armbanduhr – erstmals im Baume & Mercier Katalog zu bestaunen war.

Kreativer Prozess: Sobald das Museumsstück unter Berücksichtigung der Ausrichtung der neuen Kollektion ausgewählt wurde, beginnt das Design Studio damit, die Codes mithilfe von Hand gezeichneter Bleistiftskizzen neu zu interpretieren, wobei die weitere Arbeit in Form von digitalen 2D-Designs erfolgt. Nachdem die Geschäftsleitung die wesentlichen ästhetischen Merkmale freigegeben hat, wird damit begonnen, die endgültigen Maße festzusetzen.

3D-Verfahren: Das Festsetzen der endgültigen Maße setzt den vorherigen Einsatz von computergestützten Designtechniken mit 3D-Software voraus. Diese Designs werden vom Design Studio fertiggestellt, wo Produktentwickler die Machbarkeit der getroffenen technischen Auswahl gewährleisten. Sobald dieser Arbeitsschritt validiert wurde, beginnt das Design Studio, den Modellen mithilfe innovativer Techniken wie der Stereolithographie eine Form zu geben. Bei der Stereolithographie handelt es sich um eine moderne Druckform, bei der einem 3D-Bild durch die Herstellung eines Modells aus Kunstharz ein physikalisches Volumen verliehen werden kann. Anschließend wird die Endbearbeitung, die sich auf das ästhetische Erscheinungsbild des Gehäuses bezieht, an einem Metallmodell in Originalgröße vorgenommen.

Perfektionierung der Prototypen: Sobald die Harz- und Metallmodelle validiert wurden, werden die ersten Prototypen der Zifferblätter, Zeiger und Armbänder hergestellt, damit die Fertigbearbeitung jedes neu kreierten Modells optimal ausgewertet werden kann.

Herstellung: Nachdem die letzten Verbesserungen vorgenommen wurden, werden die endgültigen Prototypen – die mit derselben Sorgfalt zusammengesetzt werden wie standardmäßig hergestellte Uhren – detailliert ausgewertet, bevor sie den verschiedenen Kontrollen und Wirkungstests unterzogen werden, mit denen ihre jeweilige Qualität und Widerstandsfähigkeit gewährleistet werden soll (Tragetests, beschleunigte Abnutzungsprüfung, Festigkeitsprüfungen). Nach Prüfung sämtlicher Aspekte kann schließlich die Fertigung eingeleitet werden. Während der Fertigungs- und Montagephase wird eine Vielzahl von Kontrollen durchgeführt. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass die Hunderte von einzelnen Bestandteilen die für jede Baume & Mercier Uhr festgesetzten Spezifikationen vollends einhalten. Die Endmontage erfolgt im Einklang mit den etablierten Verfahren unserer Uhrenateliers in Les Brenets im Herzen des Schweizer Uhrmachergebiets. Dabei werden die von der Gründerfamilie von Baume & Mercier erstmals im Jahr 1830 festgesetzten strengen Standards eingehalten, die sich in ihrem Motto zusammenfassen lassen: „Sich nur mit Perfektion zufriedengeben. Nur Uhren von höchster Qualität herstellen.“ Dabei werden unsere Uhren sämtlichen dieser Tests und Kontrollen ausgesetzt. Auf diese Weise können wir unseren Kunden gewährleisten, dass jeder einzelnen Uhr in sämtlichen Phasen ihrer Fertigung, Zusammensetzung und Verpackung eine konstante Sorgfalt und Aufmerksamkeit zuteil wurde.


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